Mein Jahresrückblick 2022

Mein Jahresrückblick 2022: Hier gehöre ich hin!

von | Dez 31, 2022 | Rückblicke, Über Lina

Welchen Sinn hat es eigentlich, einen ausführlichen Jahresrückblick zu schreiben? Ehrlichgesagt habe ich mich das gefragt, als ich mit dem Schreiben begonnen habe. Aber ich wollte mich trotzdem darauf einlassen, nicht zuletzt weil ich einfach Spaß am Schreiben und Bloggen habe.

Und zum Glück habe ich mich darauf eingelassen! Denn beim Reflektieren des vergangenen Jahres wurde mir noch einmal klar, was und wie viel ich eigentlich geschafft habe. Und gleichzeitig ist die Rekapitulation eine gute Ausgangslage für meine Planungen für 2023.

2022 war mein erstes Jahr in der hauptberuflichen Selbstständigkeit und beim Schreiben dieses Jahresrückblicks ist mir eines ganz deutlich geworden: In diesem Jahr habe ich Klarheit über mein Business erlangt. Ich war die ersten Monate meiner Selbstständigkeit noch auf der Suche, wo hier mein Platz ist, habe das ein oder andere ausprobiert, in viele verschiedene Richtungen gedacht und dann zum Jahresende hin schließlich Klarheit gefunden. Klarheit darüber, wo ich stehe, wo ich hin möchte und wie es 2023 für mich weitergeht. So kann ich heute, da ich diese Zeilen schreibe, mit Fug und Recht behaupten: Genau hier, wo ich jetzt bin, gehöre ich hin!

Das waren meine Ziele für 2022 und das ist daraus geworden

Mir für 2022 Ziele zu setzen, fiel mir unglaublich schwer. Heute weiß ich, dass es daran lag, dass ich Ende 2021 noch keine hundertprozentige Klarheit darüber hatte, wo ich stehe und wo ich überhaupt mit meinem Business hinmöchte. Trotzdem hatte ich natürlich eine vage Vorstellung davon und mir das ein oder andere Ziel für 2022 gesetzt:

  • Wechsel in die hauptberufliche Selbstständigkeit
  • Weiterbildung in SEO
  • Start meines Blogs
  • Erstellung von AGB
  • Start mit E-Mail-Marketing
  • Struktur in meine Tagesabläufe bringen

Ich habe alle Ziele erreicht 🎉
Allerdings bin ich bei zwei Punkten nicht so weit gekommen, wie ich es mir erhofft hatte:

👉 Ich hätte mir gewünscht, dass ich im E-Mail-Marketing schon mindestens zehn Schritte weiter bin und der erste Newsletter dieses Jahr schon hätte versendet werden können.

👉 Bei der Struktur meiner Tagesabläufe ist noch sehr viel Luft nach oben. Es hapert vor allem daran, meine Pausen einzuhalten. Da habe ich mir für nächstes Jahr schon neue Strategien überlegt, die ich ausprobieren möchte.

Ein sehr wichtiges Ziel, das ich außerdem erreicht habe, habe ich mir gar nicht bewusst gesetzt: Ich habe Klarheit über mich und mein Business erlangt.


Start in die hauptberufliche Selbstständigkeit

Gegen Ende 2021 ist die Entscheidung gefallen: 2022 wandle ich meine Teilzeit-Selbstständigkeit zur Vollzeit-Selbstständigkeit um. Einen Angestellten-Job im Vertrieb wollte und konnte ich nicht weiter ausüben. In irgendeine Richtung musste ich mich sowieso umorientieren. Also warum dann nicht das erweitern, was ich sowieso schon mache?

Den Grundstein für diesen Schritt habe ich in einem Business-Coaching bei der lieben Svenja gelegt. Gemeinsam haben wir meine Positionierung und Business-Strategie ausgetüftelt. Svenja hat mir unternehmerisches Denken nähergebracht und mich ganz wunderbar beim Schreiben meines Businessplans und bei der Aufstellung meiner Finanzplanung unterstützt. So konnte ich erfolgreich den Gründungszuschuss beantragen und bin am 1. Februar 2022 in die hauptberufliche Selbstständigkeit gestartet 🎉

Mit Svenja habe ich damals einen mega Fahrplan für den Start in meine Selbstständigkeit aufgestellt. Trotzdem kamen im Laufe der Monate immer wieder mal Unsicherheiten auf. Ist das auch wirklich richtig für mich? Fühle ich mich damit tatsächlich wohl? Was ist, wenn das alles nicht funktioniert? Und wie genau sehen eigentlich die weiteren einzelnen Steps aus?

Ich glaube, jeder in einer ähnlichen Situation kennt diese Gedanken auch.

Auch wenn ich den ein oder anderen Umweg bis jetzt mitgenommen habe (und sicherlich noch mitnehmen werde), ich bin nicht vom Kurs abgekommen. Viele Fragen habe ich mir während des Jahres beantwortet, dafür sind neue hinzugekommen. Das hört wohl nie auf 😄

Heute kann ich aber ganz klar sagen, dass ich jetzt im Moment genau richtig hier bin, wo ich bin. Und, was ich als unglaublich wertvoll erachte: Ich weiß genau, wo die Reise weiter hingehen soll. Und damit bin ich schon einen riesengroßen Schritt weiter als noch vor einem Jahr.


Weiterbildung, Weiterbildung, Weiterbildung

Durch das Business-Coaching mit Svenja wusste ich, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln wollte. Einen großen Fokus habe ich deshalb dieses Jahr auf Weiterbildung gelegt. Einerseits um meine Expertise zu vertiefen und weiter auszubauen – aber andererseits auch, um meine Business-Strukturen und -Abläufe zu optimieren.

Weiterbildung in Suchmaschinenoptimierung – eines meiner Top Ziele für 2022

Ich wollte dieses Jahr unbedingt eine Weiterbildung zur Suchmaschinenoptimierung machen. Denn sie ist die ideale Ergänzung zu meinen Dienstleistungen Webdesign und Texterstellung. Ich wartete nur auf die passende Gelegenheit. Und die kam schon Ende Februar mit dem Kurs „SEO für virtuelle Assistentinnen“ von der SEO-Queen schlechthin Barbara Schmid.

Meine leise Ahnung vom Thema Suchmaschinenoptimierung baute ich dabei zu echtem Experten-Wissen aus. Und ich war sofort verliebt in dieses vielseitige Thema und durfte in diesem Jahr bereits mehrere Kunden mit Keyword-Recherchen und bei der Suchmaschinenoptimierung ihrer Website unterstützen. Es macht echt Spaß!

Weiterbildung im Schreiben – immer eine Investition wert

Let’s Blog

Im März habe ich beim Kurs „Let’s blog“ von meiner lieben Kollegin Katharina Koppert teilgenommen, der mich herrlich an das Thema “Bloggen” herangeführt hat. Ohne Katharina und ihr tolles Feedback auf meine ersten Blogging-Abenteuer hätte ich niemals so easy peasy mit dem Bloggen begonnen.

Ich schreibe schon immer gerne und bekomme gutes Feedback auf meine Texte. Aber ein Blogpost hat auch seine Eigenheiten und Ansprüche: Welche Themen wähle ich am besten? Wie baue ich einen Blogartikel auf? Wie strukturiere ich ihn? Wie mache ich ihn gut lesbar für die User am Bildschirm? Wie optimiere ich ihn für die Suchmaschinen? (Das hat sich super mit meinem SEO-Kurs ergänzt)

All diese Fragen und noch viele mehr hat Katharina beantwortet und ich konnte während dem Kurs die Grundlage für meinen eigenen Blog legen. Mehr zum Start meines Blogs und warum ich ein wahrer Blogging-Fan geworden bin, erfährst du weiter unten.

Spell to Sell

Auch das Copywriting sollte nicht zu kurz kommen und so entschied ich mich zum Jahresende für „Spell to Sell“ von Stephie Hauk. Ich bin schon lange ein großer Fan von Stephie und ihrer Herangehensweise an Verkaufstexte. Da musste ich einfach mehr drüber lernen.

Was ich bei diesem Kurs mega spannend finde ist, dass es nicht nur um die Marketing-Texte, sondern auch um Verkaufspsychologie geht. Super spannend zu lernen, wie man Texte so schreibt, dass sich genau der Wunschkunde von ihnen angesprochen fühlt – und das ohne manipulativ zu sein. (Das wäre nämlich so gar nicht meine Art des Verkaufens.)

Mehr Professionalität mit DSGVO, ClickUp und AGB

Datenschutz intensiv

Für mich ist es absolut grundlegend, dass ich mich als Selbstständige mit der DSGVO auskenne. Es ist wichtig für mein eigenes Business, aber auch für meine Dienstleistungen, insbesondere das Webdesign. Auch wenn ich meine Kunden nicht DSGVO-rechtlich beraten kann (das sollten echte Datenschutz-Experten tun), so müssen auch bei der Erstellung einer Website bestimmte DSGVO-Richtlinien eingehalten werden. Meine ganzen gesammelten (Halb-)Wahrheiten in diesem Thema wollte ich endlich in echte Tatsachen umwandeln.

Deshalb habe ich im Sommer den Kurs Datenschutz intensiv – Als Einzel- & Kleinstunternehmer datenschutzkonform aufgestellt* von Karin Steffens gemacht. Ich war schwerst begeistert, wie toll und verständlich Karin dieses für mich eher trockene und lästige Thema aufbereitet hat. Der Kurs hat sogar richtig Spaß gemacht – ganz zu schweigen von den unzähligen und super hilfreichen Vertrags- und Textvorlagen.

Business-Organisation mit ClickUp

Besser organisieren kann man sein Business ja immer und mit steigender Anzahl an Kundenaufträgen und Aufgaben erkannte ich sehr schnell die Notwendigkeit eines Projektplanungstools. Ich habe mehrere ausprobiert und bin bei ClickUp* hängen geblieben, mit dem ich intuitiv am besten klarkomme. Seit mehreren Monate arbeite ich jetzt damit. Da das Tool sehr umfangreich ist und mich etwas überfordert hat, kam mir der Beta-Kurs ClickUp Kick-Start von Ahoipixel gerade Recht. Auch wenn bestimmt noch viel Luft nach oben ist, kann ich nicht nur mit dem Tool viel besser umgehen, sondern habe auch meine internen Strukturen optimiert. Viele Funktionen von ClickUp nutze ich immer (noch) nicht – aber ein Anfang ist gemacht.

Meine eigenen AGB

Es ist keine Weiterbildung im klassischen Sinne, aber irgendwie hat es meinen Horizont in Sachen Rechte und Pflichten doch erweitert. In einem dreitägigen Workshop habe ich mit Laura von Rechtstutor meine AGB erstellt.

Neben der Vereinfachung der Vertragsanbahnung und der Rechtssicherheit für meine Kunden und mich hatte die Erstellung der AGB noch einen weiteren sehr hilfreichen Aspekt: Ich war gezwungen, mich mal detailgenau mit meinem Portfolio auseinanderzusetzen. Welche Dienstleistungen biete ich genau an? Was beinhaltet die jeweilige Dienstleistung? Was beinhaltet sie nicht? So intensiv hatte ich das zuvor noch nicht getan. Es war ein großer Schritt für mich hin zu mehr Klarheit über mein Business.


Start meines Blogs

Eines meiner großen Ziele dieses Jahr war es, meinen Business-Blog zu starten. Ich schob das schon eine ganze Weile vor mir her. Zum Glück launchte meine liebe Kollegin Katharina Koppert im Februar ihren Blogging-Kurs „Let’s blog“. Das war für mich das Zeichen schlechthin, endlich mit dem Bloggen loszulegen.

Während des Kurses schrieb ich meine ersten zwei eigenen Blogartikel, die ich kurze Zeit später veröffentlichte. Da war er geboren: Mein Blog rund um WordPress, Websites, Website-Texte und SEO.
Yeah 🎉

Seither habe ich acht Artikel veröffentlicht, dieser kommt noch dazu. Und sogar einen Gastartikel von meiner lieben Kollegin Annika Tag darf mein Blog schon beherbergen.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel bisher waren:

>> Weil er mein allererster
Blogartikel ist

>> Weil er mein meist gelesener Blogartikel ist

>> Weil ich darin eine Lanze fürs Bloggen breche

Ich schreibe gerne, sonst hätte ich den Blog wahrscheinlich gar nicht gestartet. Aber dass es mir so viel Spaß macht, hätte ich nicht erwartet. Und dass ein Blog so ein geniales Content-Format ist, weil man damit mehrere Business-Fliegen mit einer Klappe schlägt, wurde mir erst nach und nach richtig bewusst. Hier sind meine Top 4 Gründe, warum ich Bloggen so genial finde:

  • Ich erstelle einmal langformatigen Content, aus dem ich Content für Social Media, Newsletter usw. recyclen kann
  • Ich schaffe eine 1a Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung für meine Website
  • Ich trage mit meinen Artikeln zur Kundenbindung bei, indem ich meinen Expertenstatus ausbaue und in persönlicheren Blogposts mich für meine Website-Besucher nahbarer mache
  • Ich kann über den Blog Affiliate-Marketing betreiben


Einladungen für Gast-Auftritte

Dieses Jahr habe ich gleich zwei Einladungen für Gast-Auftritte erhalten – (und einen für einen Podcast, der aber erst im Januar 2023 aufgenommen wird). Hätte mir das jemand Anfang des Jahres prophezeit, hätte ich laut gelacht.

Gast-Auftritt bei in der „Würzige Angebote Akademie“ von Florence Neumann

Die erste Einladung erhielt ich von Florence Neumann über LinkedIn. Florence hilft kreativen Unternehmerinnen dabei Klarheit in ihre Marke zu bringen mit dem Ergebnis, ihre Angebote leichter zu verkaufen. Den Teilnehmern ihrer „Würzige Angebote Akademie“ durfte ich den strategischen Aufbau einer Sales Page näher bringen und erklären, worauf es bei der Umsetzung alles zu achten gilt.

Es war schon ein bisschen aufregend für mich, das erste Mal vor völlig unbekannten Gesichtern einen Vortrag zu halten und danach Frage und Antwort zu stehen. Aber die Aufregung legte sich ganz schnell und es hat richtig Spaß gemacht – nicht zuletzt auch wegen der unglaublich netten Teilnehmer.

Mein Vortrag in der „Würzige Angebote Akademie“ von Florence Neumann

Speakerin beim „Family Revolution Summit“

Ganz schön überrascht war ich im ersten Moment, als mich vor ein paar Monaten meine Kunden Andrea und Thilo fragten, ob ich auf ihrem Onlinekongress „Family Revolution Summit“ als Speakerin auftreten möchte. Ich unterstütze die beiden bei ihrer Website und bei der technischen Umsetzung des Kongresses und fühlte mich sehr geehrt, als die Anfrage kam. In meinem Interview durfte ich erzählen, wie ich meinen Weg von der Festanstellung zur Selbstständigkeit gegangen bin und dadurch mehr Freiheiten leben kann. Es war ein total schönes Gespräch – und am Ende auch ein super Kongress!

Mein Interview mit Andrea und Thilo beim Family Revolution Summit 2.0


Memberships & Business Buddies & Co-Workings

Mein Jahr war natürlich auch geprägt durch das wundervolle Netzwerk, das ich habe. Angefangen von meinen engsten Business-Buddies, über den Austausch in meinen Memberships bis hin zu meiner Community und all den Kontakten, die über Social Media entstanden sind. Ich bin unglaublich dankbar für jeden einzelnen. Denn als Einzelkämpferin hätte ich es ganz schön schwer.

WordPress-VA Insider Club

Seit Anfang des Jahres bin ich in der tollen WordPress-Membership von meiner lieben Kollegin Stefka. Nachdem ich bei Stefka die WordPress-Weiterbildung* gemacht hatte (die ich übrigens jedem wärmstens empfehle, der sich intensiv mit WordPress, Divi und Elementor auseinandersetzen möchte), habe ich mich ohne zu zögern in ihre Membership eingetragen. Wir können mit Übungsaufgaben unsere Webdesign-Skills erweitern und erhalten regelmäßig Weiterbildungen. Wir unterstützen uns dort so wundervoll untereinander und dürfen an Stefkas unendlichem WordPress-Wissen teilhaben, so dass die größeren und kleineren technischen Problemchen, die immer wieder mal auftauchen, keine Chance haben.

Webdesign Women’s Club

Und weil Austausch unter Kolleginnen für mich so unglaublich wichtig ist, habe ich mich vor Kurzem dazu entschieden, noch einer weiteren Webdesign-Membership beizutreten: Dem Webdesign Women’s Club. Auch hier sind lauter tolle Frauen vertreten, die rege im Austausch stehen, die verschiedensten Themen und Problematiken diskutieren und sich gegenseitig weiterhelfen. Außerdem gibt es regelmäßig Weiterbildungen. Das ist ganz nach meinem Geschmack und ich freue mich auf die weiteren Monate in dieser Membership.

Work.on.it

Abseits vom Webdesign bin ich seit September auch ein Mitglied bei Work.on.it. Das Ziel dieser Membership ist es, gemeinsam am eigenen Business zu arbeiten. Wir alle kennen es, dass das eigene Business viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Bei Work.on.it wirken wir dem entgegen – mit regelmäßigen Co-Workings, in denen wir an unserem eigenen Business arbeiten und mit tollen Workshops, die uns dabei helfen, unser Unternehmen weiter nach vorne zu bringen.

Das Besondere an dieser Membership ist, dass jeder einen persönlichen Business Buddy zugeteilt bekommt. Die letzten drei Monate war ich mit Tanja in einer inspirierenden Business-Buddy-Beziehung. Wir haben uns über alle möglichen Themen und Herausforderungen ausgetauscht, die die Selbstständigkeit so mitbringt und gegenseitig von unseren jeweiligen Expertisen profitiert. Bin schon ganz gespannt, wer als nächstes mein Business Buddy sein wird.

Business Buddys – unverzichtbare Unterstützung

A propos Business-Buddy: Außer bei Work.on.it habe ich natürlich auch Business Buddys, mit denen sich im Laufe der Zeit eine enge Verbindung aufgebaut hat. Es sind Kolleginnen, die mittlerweile zu Freundinnen geworden sind. Wir erleben gemeinsam die Höhen und Tiefen der Selbstständigkeit, helfen uns gegenseitig über schwierigere Phasen hinweg und feiern gemeinsam unsere Erfolge und die richtig coolen Zeiten 🥳

Wir tauschen uns aus über unsere Herausforderungen, Kunden, Tools, Weiterbildungen, Bürokratien, Privates usw. usw. Das ist so wertvoll und so extrem hilfreich. Ich dachte immer, die Selbstständigkeit bedeutet in erster Linie als Einzelkämpferin unterwegs zu sein. Aber tatsächlich erfahre ich unglaublich viel Unterstützung und Wertschätzung durch meine engen, aber auch loseren Kontakte. Das macht mein Leben so viel einfacher und dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Co-Workings

Einen großen Teil meiner Arbeitszeit 2022 habe ich in Co-Workings verbracht. Ich weiß, dass viele meiner Kolleginnen Co-Workings nutzen, um in die Umsetzung zu kommen und produktiv zu arbeiten. Ich brauche dafür nicht unbedingt einen äußeren Rahmen und ich arbeite tatsächlich auch sehr, sehr gerne ganz für mich alleine in meinem stillen Kämmerchen. Trotzdem gehe ich gerne zu Co-Workings, weil ich den Austausch davor und danach mag.

Ich arbeite und bin sehr gerne alleine, aber trotzdem möchte ich in meiner Selbstständigkeit nicht völlig vereinsamen. Da tun so ein paar feste Termine in der Woche, bei denen man nette Gesichter auf dem Bildschirm sieht, sehr gut. Und es gibt mir ein gewisses Gemeinschaftsgefühl, das mir als Solo-Selbstständige ab und an doch etwas fehlt.


Urlaub und Workation in Frankreich

Im Spätsommer war ich dieses Jahr dreieinhalb Wochen in Frankreich unterwegs. Für alle, die es noch nicht wissen: Frankreich ist mein absolutes Lieblingsland, in das es mich fast jeden Urlaub zieht.

Im September war es mal wieder so weit: Es ging in die Provence! Dort haben mein Mann und ich zuerst 10 Tage Urlaub in Mitten von (abgeernteten) Lavendelfeldern verbracht.

Die anschließenden zwei Wochen wurde wieder gearbeitet. Und zwar eine Woche in Sanary-sur-Mer, das direkt an der Côte d’Azur liegt, und eine Woche in L’Ilse-sur-la-Sorgue in der Nähe von Avignon.

Urlaub und Workation in der Provence

Es war ein Abenteuer, vor dem ich zuerst etwas Respekt hatte, das sich dann aber als eine ganz wunderbare Erfahrung entpuppt hat. Drei Learnings habe ich aus den zwei Wochen Workation mitgenommen, auf die wir beim nächsten Mal mehr achten werden:

  1. Wir müssen uns von vornherein besser organisieren.
  2. Wir sollten eine Wohnung entweder mitten in der Stadt oder ganz ländlich mieten.
  3. Wir sollten auf Ortswechsel weitestgehend verzichten.

Ganz ausführlich kannst du über meine Workation in diesem Blogartikel nachlesen.


Business-Foto-Shooting

Ein paar Tage nachdem ich aus Frankreich wieder zurückgekehrt war, fand mein lange geplantes und erstes Business-Foto-Shooting statt.

Auch wenn es zu Beginn der Selbstständigkeit mit Bildern aus der Selfie-Kamera sehr gut funktioniert, hatte ich dann doch irgendwann das große Bedürfnis, professionelle Bilder von mir machen zu lassen und zwar in erster Linie für meine Website. Da ich neben einem Selfie nur Stockfotos verwendet habe, war mir meine eigene Website viel zu unpersönlich. Das wollte ich unbedingt ändern, weil ich weiß, wie wichtig es ist, auf der Website sich selbst und seine Persönlichkeit zu zeigen.

Vor dem Shooting war ich etwas aufgeregt, aber das war schnell vergessen. Hedi, die Fotografin, hat mich prima an die Hand genommen. Das Shooting hat mega viel Spaß gemacht! Es sind tolle Bilder entstanden, die mich zeigen, wie ich bin und mit denen ich meiner Website jetzt einen ordentlichen persönlichen Touch verleihe.

Bilder aus meinem Business-Shooting


Überarbeitung meiner Website

Es ist mein Job und es ist das, was ich am allerliebsten tue: Websites überarbeiten und optimieren. Aber kennst du das auch? Wenn es um die eigenen Angelegenheiten geht – in diesem Fall um meine eigene Website – dann ist man im Aufschieben richtig gut und ja, tatsächlich tut man sich damit irgendwie schwerer als wenn man das für Kunden erledigt.

Aber nachdem die Bilder aus dem Business-Shooting im Kasten waren, war die Zeit wirklich überreif, dass ich mich endlich mal an meine eigene Website setze.

Sie ist erst Anfang des Jahres online gegangen, aber in diesem Jahr habe ich mehr Klarheit gefunden: Über mich, mein Business, meine Zielgruppe, wem ich wie am besten helfen kann. Und das möchte ich natürlich auch auf meiner Website zeigen. Und natürlich meine tollen neuen Bilder mit einbauen.

Seit einigen Wochen läuft im Hintergrund die Überarbeitung meiner Website, mal mehr, mal weniger intensiv. Sie wird nicht völlig neu gestaltet, nur besser und passgenauer für mich und mein Angebot!

Der neue Above-the-fold-Bereich meiner Startseite


Start ins E-Mail-Marketing

Zum Jahresende hin habe ich angefangen, mich mit E-Mail-Marketing für mein Business auseinanderzusetzen. Ich habe schon sehr lange im Hinterkopf, meinen Newsletter an den Start zu bringen und endlich sind die Weichen dafür gestellt.

Die Technik ist mit der wunderbaren Unterstützung von Jana eingerichtet – es fehlen „nur“ noch Inhalte.

Für mich war schon ziemlich früh in meiner Selbstständigkeit klar, dass den Kern meines Marketings irgendwann mal meine Website und E-Mail-Marketing bilden sollen. Das halte ich für eine sehr gute und nachhaltige Marketing-Form.

Momentan läuft bei mir sehr viel über Social Media, also Instagram und LinkedIn. Social Media ist toll, wenn man in die Selbstständigkeit startet, denn damit kann man unkompliziert und kostengünstig von heute auf morgen ohne große Vorbereitungen anfangen und vergleichsweise schnell sichtbar werden. Aber ich empfinde es auch sehr kurzlebig und anstrengend. Und man ist immer abhängig von diesem doofen Algorithmus und natürlich von der Plattform selber.

Deshalb wusste ich immer, dass E-Mail-Marketing in nicht allzu ferner Zukunft in mein Business treten wird. Dieses Jahr war es so weit und 2023 geht es richtig los.

Mein Newsletter wird sich rund um die Website und ihre Optimierung drehen. Es wird Tipps und Tricks in Sachen Technik und Suchmaschinenoptimierung geben. Deine Website soll ja schließlich einwandfrei laufen und auch gefunden werden. Und vor allem wird es um den strategischen Aufbau und die Inhalte deiner Website gehen, so dass aus deinen Website-Besuchern Kunden werden.

Das klingt spannend für dich und ist genau das, was du brauchst? Dann melde dich jetzt schon zu meinem Newsletter an und sei eine der ersten die ihn im Postfach findet!

Social Media möchte ich nicht aufgeben, aber in der Zukunft soll es eher unterstützend parallel laufen statt mein Haupt-Marketing-Kanal zu sein. Schauen wir mal, ob mein Plan aufgeht 😉


Was wartet 2023 auf mich?

Und da wären wir direkt bei den drei Top-Zielen, die ich mir für 2023 vorgenommen habe:

  1. E-Mail-Marketing ausbauen und meinen Newsletter starten: Das ist eine der obersten Prioritäten (Gründe siehe oben) und eines der ersten To-dos, die ich mir für das kommende Jahr gesetzt habe.
  2. Es wird meine ersten digitalen Produkte geben. Da möchte ich noch nicht zu viel verraten, denn einen genauen Plan habe ich noch nicht. Wie immer sind Tausend Ideen und Gedanken in meinem Kopf, die ich noch ordnen muss. Eines kann ich jetzt schon sagen: Ich freue mich total darauf und die Produkte werden mega 🎉😀
  3. Weiterbildung. In welchem Bereich, weiß ich noch nicht so genau. Es interessieren mich so viele verschiedene Themen, in die ich unglaublich gerne tiefer einsteigen möchte, aber ich kann leider nicht alles auf einmal machen. Deshalb werde ich die Entscheidungen, in welchen Bereichen ich mich weiterbilden werden aus dem Bauch heraus entscheiden, wenn es so weit ist.

Natürlich gibt es etliche weitere kleinere Ziele, Memberships, Co-Workings und meine Business-Buddies werden auch nächstes Jahr wieder eine wichtige Rolle spielen.
Und eine größere Sache gibt es noch, die mir seit ein paar Tagen im Kopf herumschwirrt und da nicht mehr raus will. Sie ist aber noch nicht spruchreif, so stay tuned! ✌️


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2 Kommentare

  1. Spannend zu lesen! SEO gehört schon lange zu meinen Steckenpferden, auch wenn ich über andere Themen schreibe 😉Ich finde es so wunderbar, dass sich schreiben und SEO beim dem Thema Bloggen so wunderbar verbinden lassen. Grüße Miriam

    Antworten
    • Liebe Miriam,
      vielen Dank für deine Nachricht. Wie schön, dass dir SEO auch so viel Freude bereitet 🤗 Und ja, ein Blog ist eine super Anwendungsmöglichkeit dafür!
      Liebe Grüße, Lina

      Antworten

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